Expertentipps



In nur 1 Minute gelesen, bereichern sie Ihren ganzen Tag: die Expertentipps führender Speaker auf ICJ-Luxury.de:

 

Wir alle kennen das „berühmte“ Wort „hätte“ ich doch....usw.. Ein Wort, das, so unscheinbar es ist, doch oft unser Leben bestimmt. 

„Hätte“ ist unbefriedigend, negativ und bedauerlich. „Habe“ ist in erster Linie positiv, denn es beschreibt ein aktives Ereignis. 

 

Eliminieren Sie jetzt das Wort „hätte“ durch "habe" oder "ich will" mittels der wertvollen Expertentipps von 14 ausgewählten Speakern. Tipps, die Ihr Leben neu und angenehm gestalten, täglich neu auf ICJ-Luxury.de und ICJ-mm.de.

 

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Haiders Marketingstipps

 

 

 

Siegfried Haider, Geschäftsführer von experts4events und Gründer/Ehrenpräsident der German Speakers Association e.V., ist anerkannter Experte für professionelles Marketing, Positionierung, einfache Kundengewinnung und Kundenbindung. Er begeistert in seinen Coachings, Trainings und Vorträgen durch praxiserprobte Inhalte und wertvolle Marketingbeispiele, humorvoll präsentiert.

 

Auch in seinem Buch "Ausverkauft - Marketing kann so einfach sein!" (www.ausverkauft-dasbuch.de) zeigt er, wie Umsätze und Gewinne einfach gesteigert werden können: Zum kleinen Budget.

 

Der studierte Wirtschaftsinformatiker und Hochschulfachökonom für Personalwesen/Führung hielt in den letzten fünfzehn Jahren Vorträge vor großen und kleinen Gruppen im In- und Ausland mit Top-Feedback (siehehttp://www.trainer-ranking.com/Marketing/Haider-Siegfried.html). Er unterstützt seit über 15 Jahren erfolgreich namhafte Top-Experten, Marktführer im Weiterbildungs- und Event-Bereich sowie hunderte von klein- und mittelständischen Unternehmen bei ihrem Erfolg.

Was macht ein Angebot sexy 2. Teil 28.08.2017

... und wird deswegen bevorzugt!

Neben den Punkten im letzten Artikel zu diesem Thema gibt es natürlich noch weitere Kriterien, sein Produkt oder die eigene Person als Dienstleister "sexy" zu gestalten:

1. Inszenierung: Moderne Operninszenierungen leben heutzutage von der Schlichtheit und der Leere. Kritikern gefällt’s, der breiten Masse meiner Beobachtung nach nicht. Zuschauer wollen den Opernsänger in dem Umfeld sehen, den er besingt. Durchaus modern, aber eben nicht zu modern. Wie treten Sie auf? Welches Umfeld nimmt der Kunde wahr, wenn er Sie trifft? In welchem Umfeld wird Ihr Produkt (im Laden) erlebt? Mode- oder Kaufhäuser machen uns vor, dass die Produktdarstellung im Schaufenster sehr wohl inszeniert werden kann... Passt diese Inszenierung zu Ihnen und Ihrer Story? Wie sieht Ihr Auftritt aus - also überall dort, wo man Sie wahrnimmt?

2. Kompetenz und Nutzen: Doch alle inneren und äußeren Werte von Cindy Crawford (siehe letzter Artikel), alle Leidenschaft und Inszenierung nützten nichts, wenn Sie auf dem Laufsteg ginge wie ich auf dem Bürgersteig, wenn sie womöglich stolperte oder ihre Mimik und Gestik nicht unter Kontrolle hätte. All diese Dinge aber hat sie durch jahrelanges Proben gelernt – das und sie als "vollendetes Produkt" ist ihr willkommener Nutzen für die Modebranche.

Gefordert sind also harte Arbeit, Kreativität, Innovation und Qualität - auch beim zum Angebot gehörenden Service. Für diese Prozesse empfiehlt es sich immer, externen Rat von Produkt-Designern, Textern, Verpackungsspezialisten zu holen. Und der dazu gehörende Innovationsprozess gehört ebenso fest im Unternehmen installiert.

Wer aus all diesen Punkten ein tolles Produkt- und Leistungsangebot geschaffen hat, ist der unglaubliche Milliardär Richard Branson. Er ist auch ein Beispiel für einen verrückten Unternehmer, der trotzdem oder gerade deswegen Vertrauen schafft. Seine Marke heißt „Virgin“, seine Biographie „Losing my Virginity“. Alles ist Virgin bei ihm. Virgin Records, Virgin Airlines usw. Bei Virgin Airlines beispielsweise ist die Sicherheits"belehrung" zu Beginn des Fluges immer "inszeniert". Sie wird gespielt, gesungen uvm. Das bleibt hängen, das begeistert, das wird anderen erzählt.

Sind Sie auch so interessant und haben den Mut zu Ver-rückt-em? Sie müssen oder dürfen es damit auch nicht übertreiben, aber immer wieder, an entscheidenden Stellen Ihrer Prozesse muss der Interessent oder Kunde "Japadapadu" jubeln, bei Ihnen gelandet zu sein.

Ihr

Siegfried Haider
Speaker - Trainer - Coach - Berater - Autor
Experte für Helium-Marketing, erfolgreiche Positionierung und einfach mehr Umsatz
Damit Sie immer weniger verkaufen müssen und immer öfter gekauft werden!

Was macht ein Angebot sexy? 07.08.2017

... und wird genau deswegen bevorzugt!

Cindy Crawford, US-amerikanisches Model, antwortete auf die Frage nach den Ursachen für ihren Erfolg: „ich bin ein Produkt, das jeder will.“ Ich kenne allerdings auch Männer, die eher zu Heidi Klum tendieren. Ist Cindy Crawford also sexy? Für enorm viele ihrer Zielgruppe mit Sicherheit. Für alle nicht.

Warum werden eigentlich nicht alle Models der TV-Serie „Germanys next Topmodel“ erfolgreich? Alle sind doch für den einen oder anderen ausgesprochen hübsch oder sexy. Aber nur äußerlich attraktiv sein allein reicht eben auch nicht. Die Erfolgreichen einer Branche trommeln überdurchschnittlich, aber die Champions League der Erfolgreichen hat klare Produktkriterien, um durch ganzheitliche Produktgestaltung in der oberen Liga mitspielen zu dürfen. Wie machen sich also Cindy Crawford und Co. als Produkt rundherum sexy? Im Wesentlichen sind es folgende Punkte, die auch auf Ihre Angebotsgestaltung übertragbar sind:

1. Innere Werte: Das sind bei Personen die Einstellung, die Werte, die Persönlichkeit, die Aura, das Charisma. Bei Produkten zählen der Geschmack, die einwandfreie Technik, die Inhalte, beste Zutaten usw. dazu.

2. Äußere Werte: Personen glänzen hier mit verbaler und nonverbaler Sprache als Ausdruck der inneren Werte, mit Kleidung, Umgangsformen usw. Bei Produkten sind dies die Verpackung, Farben, Formen, Material, Glanz,...

3. Leidenschaft: Unabhängig von Person oder Produkt: Es muss knistern, prickeln, emotional begeistern, wenn der (potentielle Kunde) das Angebot wahrnimmt. Erzeugen Sie oder Ihr Produkt "Gänsehaut", also ein gutes Gefühl, wenn der Kundenkontakt besteht? Spürt der Interessent oder Kunde das Feuer der Begeisterung für das, was Sie tun? Wer nicht selbst brennt für das, was er tut oder bietet, tut sich schwer, andere zu überzeugen und tolle Produktattraktivität zu erzeugen.

Im nächsten Artikel werde ich die weiteren Kriterien aufzeigen und das ganze zu einem stimmigen Rezept abrunden, wie auch Sie damit Ihre Produkt- und Angebotsattraktivität um ein Vielfaches steigern können. Bleiben Sie dabei...

Ihr

Siegfried Haider
Speaker - Trainer - Coach - Berater - Autor
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Wie Sie Ihre Marke vor Mitarbeitern schützen! 17.07.2017

... denn Mitarbeiter machen Marke!

Aus der Konsequenz durch die Markenbibel, die ich in den letzten Artikeln angesprochen habe, entsteht Markenwert, Markenvertrauen und Markentreue. Eine unfassbar wichtige Voraussetzung für Aufträge, Umsätze und Gewinne. Jeder langfristige Unternehmenserfolg basiert darauf. Und wie schnell es passieren kann, die Marke negativ zu beeinträchtigen, zeigen so bekannte Beispiele wie aus dem Elchtest der Mercedes A-Klasse, die provokante Werbung von Benetton uvm. - oft auch nur aus dem Umgang mit diesen Themen in der Presse und Öffentlichkeit.

Durch das Kommunizieren solcher Pannen im Internet (Shit-Storms) kommen immer komplexere Herausforderungen auf Markenverantwortliche zu und Marken können noch rascher leiden.

Für Dienstleistungsanbieter ist Vertrauen und Reputation noch wichtiger. Denn das Testen/Probieren/Erleben eines (physischen) Produktes fördert Vertrauen VOR der Kaufentscheidung. Dienstleister wie zum Beispiel Trainer, Berater, Ärzte usw. versprechen dem Kunden ihre Leistung für einen späteren Zeitpunkt und der Kunde weiß zum Zeitpunkt des Vertragsabschluss nicht, ob die Leistung so wie versprochen eintreten wird oder nicht ("selling the invisible"). Er "muss" dem Anbieter vor Leistungserbringung vertrauen...

Wir alle haben dabei schon erlebt, dass ein/e Mitarbeiter/in eines Unternehmens durch eine falsche Tat, ein falsches Wort oder einfach durch Nichtstun das an Vertrauen zunichte gemacht hat, was viele andere Mitarbeiter des Unternehmens vorher mühsam aufgebaut haben. Damit dies nicht passiert, achten Sie bei Ihnen im Unternehmen bitte unter anderem auf folgende Punkte:

1. Stellen Sie sicher, dass Ihre Markeneigenschaften und die Kernbestandteile der Markenbibel JEDEM Mitarbeiter bekannt sind und er sich entsprechend verhalten und kommunizieren kann - unter anderem durch regelmäßige Meetings oder Schulungen.

2. Führen Sie so, dass diese Markeneigenschaften in jedem Berührungspunkt mit dem Kunden vorgelebt werden - von ganz oben bis ganz unten.

3. Achten Sie darauf, dass jeder Mitarbeiter mit Pannen umzugehen weiß (Schulung) und immer ein Prozess einsetzt, sollte ein Interessent oder Kunde von etwas oder jemand markenbezogen enttäuscht worden sein.

Marke lebt generell von klaren Prozessen, denn nur wenn alle wissen, was sie zu tun haben und was von ihnen erwartet wird, dann handeln sie im Sinne der Marke. Dazu gehört dann noch der "gesunde Menschenverstand" und Erfahrung, die den Freiraum, den jeder Mitarbeiter trotz Markenrahmen benötigt, verantwortungsbewusst ausfüllen.

Ihr

Siegfried Haider
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Wann lehnen Sie einen Auftrag ab? 26.06.2017

... die Marke und Ihr Schutz!

Große Unternehmen, große Markenbibel. Kleine Unternehmen, kleine Markenbibel. Soweit der letzte Artikel.

Wozu das ganze? Wir hatten schon gesagt, dass in großen Markenkonzernen regelmäßig Teams aus Geschäftsführung, Marketing, Verkauf usw. zusammensitzen, um Angebot, Kommunikationsmittel und Kommunikationsmaßnahmen daraufhin zu überprüfen, ob sie den Markenwert erhöhen, auf ihn einzahlen, oder ihm eher schaden könnten. Diese Prüfung beinhaltet natürlich auch und vor allem die Unternehmensziele, den Wettbewerb u.v.m. Aber kein Flyer, kein Mailing, keine Website, kein Eventprojekt wird freigegeben, wenn die Markenvorgaben nicht erfüllt sind. Keine Strategie wird verabschiedet, wenn nicht auch der Beitrag zur Markenwertsteigerung geprüft ist.

Hier gilt eben, dass dieses teils sehr aufwändige Vorgehen für Mittelständler oder Kleinunternehmer nicht eins zu eins übertragbar ist, dass aber der Grundgedanke durchaus berücksichtigt werden sollte.

Sie sind ein wendiges Sportboot und kein mächtiges Kreuzfahrtschiff? Diese Flexibilität birgt Chance und Gefahr gleichermaßen. Um nicht heute so und morgen so zu entscheiden, braucht es diesen Kompaß, nicht nur für Design, Farben, Formen, Bilder, Wörter und Sätze etc., sondern immer wieder auch für fundamentale Geschäftsentscheidungen.

Ich erhielt einmal eine Auftragsanfrage von einer Firma, die Treibladungspulver für Munition herstellt. Da kommen Sie schon ins Grübeln, ob Sie einen solchen Auftrag mit Ihren ethischen Vorstellungen und ihrer Marke vereinbaren können. Ich habe ihn abgelehnt - und es kam besseres nach.

Die kleine Markenbibel für Ihr Unternehmen gibt diesen Entscheidungskompass vor und lässt einen das gute Gewissen behalten (auch wenn die Ablehnung zu einem Geschäft immer schwierig ist). Ohne ihn werden Entscheidungen ungenau und inkonsequent. Die Markenwirkung leidet. Also nochmal der Appell: Mindestens die kleine Markenbibel machen, unbedingt. Wenn Sie dabei Unterstützung benötigen, stehen wir gern zur Verfügung.

Ihr

Siegfried Haider
Speaker - Trainer - Coach - Berater - Autor
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Erst Marke, dann Erfolg? Oder macht Erfolg Marke? 05.06.2017

... Topseller-Geheimnis "Markendefinition"

Sie alle kennen Marken, die seit Jahren die Ranking-Listen anführen: Coca-Cola, IBM, Microsoft, GE, McDonald's, Apple, Google, Disney usw. Diese Markenbekanntheit hat dazu geführt, dass die Produkte hinter den Marken ebenfalls seit Jahren Bestseller sind. Oder haben die Produkte dazu geführt, dass die entsprechende Marke eine so hohe Akzeptanz erfährt?

Hier treffen wir wieder auf die Ente und das Ei aus einem der früheren Artikel. Die Marke ist in diesem Beispiel die Ente, die immer wieder goldene Eier legt. Wird die Ente nicht gepflegt, gibt es seltener oder kleinere goldene Eier. Das wissen die Unternehmen mit den großen Marken und definieren ihre Marken in detaillierter Kleinarbeit auf Hunderten von Seiten. Dieses Markenkonzept dient dann quasi als "Bibel" für jeden, der mit der Marke arbeitet. Viel Theorie, die hier einfließt.

Die Geheimnisse großer Marken und wie diese entstanden sind, sind manigfaltig. Aber eins haben eben alle gemeinsam: Große Marken überlassen nichts dem Zufall. Alles, was in der Entwicklung, Produktion, im Marketing oder Verkauf bzw. in der Kommunikation des Unternehmens passiert, wird vorher gründlich durchdacht und mit der detaillierten Markendefinition abgestimmt. Konsequenz und Disziplin in der Umsetzung des Markenkonzepts ist das A und O des Erfolgs.

Als ich das erste Mal mit dem Disney-Konzern ins Geschäft kam, hatte der Vertrag über dreißig Seiten, davon ungefähr die Hälfte dazu, was ich mit der Marke Disney tun und nicht tun durfte, inklusive harte Regelungen für den Fall, dass ich dagegen verstoßen würde. Verliert Disney dadurch Interessenten, die diese strengen Regeln nicht unterschreiben? Ja. Doch das kann Disney sich leisten, denn der Verlust von Kunden, die bei den Markenregeln nicht mitspielen, birgt weniger Risiken als die eventuelle Beschädigung der wertvollen Marke.

Empfehle ich Ihnen als Mittelständler oder Kleinunternehmer ein solches umfangreiches und striktes Vorgehen? Nein - das wäre Quatsch. Das wäre zu viel an Theorie, zu wenig Praxis. Aber den Grundgedanken bzw. die Light-Version davon sollten Sie übernehmen.

Marken sind nie über Nacht entstanden, sondern durch professionelle, konsequente Markenarbeit gewachsen. Wenn Sie eine große Marke werden möchten, benötigen Sie Ihre kompakte "Bibel", Ihr praxisorientiertes Markenkonzept. Wir helfen Ihnen gern dabei, es zu erstellen.

Lesen Sie in meinen nächsten Tipps über (weitere) Markenstrategien und -geheimnisse.

Ihr
Siegfried Haider
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Die Homöopathie als Beispiel für gutes Marketing! 15.05.2017

... der Gründer der Homöopathie hat es gezeigt!

Im letzten Tipp wollte ich nochmal aufzeigen, wie wichtig es ist, von seinen Produkten und Angeboten überzeugt zu sein und selbstbewußt aufzutreten. Je überzeugter Sie sind, desto mehr werden Sie überzeugen. Und je mehr Ihr Angebot überzeugt oder gar "Schlechteres" vom Markt verdrängt, desto mehr Kritiker wird es geben - aber, wie gesagt, Kritik anhören und auswerten, aber bitte nur nicht beirren lassen.

Ein schönes Beispiel dafür ist die Homöopathie: Samuel Hahnemann hat den Grundstein zur Homöopathie zu Beginn des 19. Jahrhunderts gelegt, da er sich gegen die Schulmedizin wehrte, die damals auf Aderlass, Einläufe und ähnlich gefährliche Methoden setzte, die die Patienten quälten, ohne ihnen zu helfen, oder sie gar umbrachten. Er galt als kritischer Geist, der diese schädlichen Methoden infrage stellte und stattdessen das Ähnlichkeitsprinzip vertrat: Er wollte Krankheiten mit den gleichen (verdünnten) Mitteln heilen, die sie verursachen. Eine bahnbrechende, alles Dagewesene in Zweifel ziehende Theorie ...

Heute hat die Homöopathie überzeugte Anhänger wie Gegner. Eine Wirkung kann über klassische Studien bisher nicht nachgewiesen werden; doch viele Millionen Menschen vertrauen allein in Deutschland diesem Heilverfahren. Sie sehen einen Nutzen bei sich und ihren Kindern. Da spielt es dann keine Rolle, ob dieser wissenschaftlich nachweisbar ist oder nicht. Solange die Kunden einen Nutzen wahrnehmen, prallt die Kritik ab und der Markt wächst und wächst - durch die überzeugten Anhänger und Anbieter.

Allein von 1993 bis 2009 haben sich rund 7.000 klassische Ärzte (+ 203 Prozent) im Bereich Homöopathie zusätzlich ausbilden lassen und sind damit der Nachfrage gefolgt. Wurden 1995 mit homöopathischen Mitteln etwa 148 Milionen Euro Umsatz in Deutschland gemacht, so waren es zehn Jahre später bereits 267,8 Millionen Euro.

Ungeachtet der umstrittenen Wirksamkeit können wir mit Blick auf das Marketing festhalten: vielleicht nehmen sich Homöopathen mehr Zeit für ihre Patienten als die fünf Minuten ihrer Kollegen der klassischen Medizin (=Marketing), vielleicht ist die Zielgruppe für die sanftere Behandlungsphilosophie empfänglicher (= Marketing), vielleicht behandeln Homöopathen ihre Patienten wie Menschen und nicht wie "den Blinddarm auf Zimmer 5" (= Marketing). Wenn der Kunde mit all seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt steht, seine Probleme nutzenorientiert gelöst werden und er diese Lösung (emotional) immer wieder aufs Neue erlebt, ist für die Kundenbindung und -gewinnung nicht viel Marketingkommunikation nötig.

Die einfache Formel lautet also:

Topangebot + 4e-Marketing = Toperfolg

Marketing ist und bleibt schwierig, wenn das Angebot durchschnittlich ist. Ist Ihr Marketing trotz Engagement nicht von ausreichend Erfolg gekrönt, dann optimieren Sie unbedingt zunächst Ihr Angebot, bevor Sie weiter Marketingkommunikation betreiben. Dabei helfen wir Ihnen im Rahmen unserer Marketing-Coachings gern. 

Ihr

Siegfried Haider
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Marketing und die Geschichte der goldenen Eier! 24.04.2017

... das Entscheidende im Marketing als Gleichnis?

Was also ist das Entscheidende im Marketing, was ist das Wichtigste? Wer anbietet, was angeboten wird, wem man es anbietet oder das Wie des Anbietens? Diese Punkte sind natürlich untrennbar miteinander verbunden, aber wo liegt die Quelle des Erfolgs?

Sie kennen sicher die Geschichte vom Bauern, der eines Tages in seinem Stall entdeckt, dass seine Ente ein goldenes Ei gelegt hat. Am nächsten Tag wieder. Jeden Tag legt die brave Ente dem glücklichen Bauern ein goldenes Ei. Doch bald wird der Bauer gierig. Wieso nur ein goldenes Ei am Tag? Bestimmt sind im Bauch der Ente noch viele solcher goldenen Eier. Er fasst den Entschluss, die Ente zu schlachten. Doch er findet kein Ei in der Ente. Und die Goldquelle ist tot.

Man kann aus dieser Fabel viele Schlussfolgerungen ziehen, ob zum Thema Gier, zur permanenten Überforderung mancher Organisationen zulasten der langfristigen Leistungsfähigkeit usw.

Ihr Unternehmen ist jedenfalls Ihre Ente bzw. sollte es sein. Es erzeugt hoffentlich täglich goldene Produkte, die, golden verpackt, vom Kunden gern gekauft und mit mehr Gold bezahlt werden. Wer die Ente pflegt und "weiterentwickelt", wird sehr lange goldene Eier erhalten. Das ist keine schwere, aber eine dauerhafte Aufgabe.

Die goldenen Eier (Produkte) sind also die Quelle, der Ursprung des Marketing-Erfolgs. Zielgruppen wollen darüber hinaus aber Aufmerksamkeit und sie erwarten vom Anbieter neben goldenen Eiern Engagement und Leidenschaft. Zu gutem Marketing gehören Selbstbewusstsein und Selbstüberzeugung - denn kein Traumkunde fängt Feuer, wenn die andere Seite nicht auch von sich begeistert ist und diese Begeisterung muss spürbar sein.

Je erfolgreicher Sie sind, umso mehr Kritiker wird es übrigens geben. Vor allem aus der Richtung Ihrer Wettbewerber, der Medien usw. Je einfacher Sie Ihre Ziele bzw. die Ihrer Kunden durch goldene Produkte erreichen, desto mehr Neid ernten Sie. Genießen Sie den Neid. Irgendwann wird die Kritik dann auch leiser werden, und vielleicht werden die Kritiker sogar Ihre Nähe suchen, Ihre Verbündeten sein wollen. Ein schönes Gefühl und der, der es einmal erlebt hat, möchte es immer wieder.
Im nächsten Blogartikel lesen Sie demnächst ein berühmtes Beispiel dafür, wie erfolgreich man sein kann, wenn man trotz seiner Kritiker an sein Produkt glaubt.

Ihr

Siegfried Haider
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Adam sucht Eva - Der ideale Kunde! 03.04.2017

... das Spannende am Konzept des idealen Kunden!

In den vorherigen Tipps aus dem Buch "Ausverkauft!" haben wir gesehen, dass wir einen Kunden, der von Ihrem Angebot erfährt, am schnellsten überzeugen, wenn er Ihr idealer Kunde ist. Und Sie für diesen idealen Kunden ein attraktives, nutzenstarkes Angebot gestaltet haben. In jeder Zielgruppe, die Sie für Ihren Aktionszeitraum im Marketing definieren, gibt es diese idealen Kunden, die sozusagen nur darauf warten, dass Sie von Ihnen kontaktiert werden.

Um Ihren idealen Kunden zu definieren, sollten Sie sich fragen, mit wem Sie und Ihre Mitarbeiter "am besten können". Um ein optimales Profil zu erstellen, empfiehlt es sich, Ihre zufriedenen Bestandskunden daraufhin zu analysieren, mit wem Sie ohne ernsthafte Komplikationen gute Geschäfte machen. Die so ermittelten idealen Kunden fokussieren Sie zukünftig mit Ihrer Marketingkommunikation: nicht ausschließlich, aber mit Priorität eins.

Dazu nochmal der Vergleich mit dem Flirten: Wenn Sie als braun gebrannter, gute aussehender, sportlicher Mann mit Waschbrettbauch und gereifter Persönlichkeitsich im Markt der Frauen positionieren wollen, ist es nicht so entscheidend, ob Sie sich für eine bestimmte Zielgruppe entscheiden oder mit welcher Kommunikations- und Marketingstrategie Sie auf die Damenwelt zugehen: Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie auf Bedarf treffen oder Bedarf wecken und nicht alleine nach Hause gehen, ist groß. Wobei Adam natürlich auch hier das Profil seiner idealen Eva im Kopf hat. Wenn also das Produktangebot samt Verpackung stimmt und der Kunde Ihren Versprechen vertraut, wird gekauft.

Ob die Beziehung dann Bestand hat, liegt vorwiegend daran, ob Sie als Produkt eine gute Leistung bringen, die Erwartungen (über-)erfüllen und im Laufe der Zeit immer wieder Neues, Spannendes bieten. Die Beziehung hängt also von Ihrem Engagement und Ihrem langfristigen Kunden-Beziehungs-Management ab.

Sie müssen sich aber nicht um jeden potenziellen Kunden intensiv bemühen. Es stellt sich meist sehr schnell heraus, wo es sich lohnt, dran zu bleiben. Verabschieden Sie sich ruhig von solchen Interessenten- oder Kundenbeziehungen, die nur kompliziert und schwierig sind und bei wenig Return immer wieder Zeit, Nerven und Ressourcen kosten. Sie werden sehen, dass es manchmal richtig gut tut, zu einem Kunden höflich Nein zu sagen. Sie brauchen auch keine Angst zu haben, dass Sie dadurch Umsatz verlieren: Wenn Sie die Zeit, die Sie durch diesen Abschied gewonnen haben, in einfaches Marketing investieren, werden Sie mehr und nicht weniger Umsatz generieren. In diesem Sinne wünscht "Stets Ausverkauft!"

Ihr

Siegfried Haider
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Denken Sie wie Ihre Kunden... 13.03.2017

... und wie einfach sein Leben sein kann ...

Wenn Sie in einem Schützenverein aktiv sind, wollen Sie ins Schwarz treffen. Es ist ganz klar, wo das Ziel ist. Einem Sportschützen würde es nie einfallen, mit einer Schrotflinte auf die Zielscheibe zu schießen... das wäre nicht professionell, auf Dauer ineffizient und würde Flurschäden verursachen. Im Marketing brauchen wir auch die klare Definition der Zielscheibe, bevor wir über die Art nachdenken, wie wir die Botschaft zum Ziel bringen. 

Das heißt übertragen auf Ihr einfaches Marketing: Adressieren Sie Ihre Marketingbotschaften an die Zielgruppe(n), in der ohnehin ein hoher Prozentsaft nach entsprechenden Angeboten sucht. Bei Vertriebstrainern sind das beispielsweise die Vertriebsleiter oder HR-Verantwortlichen von Dienstleistungsunternehmen. Als Betreiber eines Vier-Sterne-Kinder-Hotels richte ich meine Botschaften idealerweise an Haushalte mit ein bis zwei Familienmitgliedern und mittlerem bis höherem Einkommen. Wir haben das Thema im Artikel "ideale Kunden" bereits angesprochen.
Wenn Sie diese Zielgruppe(n) festgelegt haben, dann denken Sie in denselben Bahnen wie Ihr Kunde. Fragen Sie ihn, was er will und was er (zukünftig) braucht. Bemühen Sie sich darum, ihn und seine Probleme immer besser kennenzulernen. Je stärker Sie sich auf eine bestimmte Zielgruppe spezialisieren, desto einfacher und effektiver funktioniert das.

Zeigen Sie dem Kunden, wie einfach sein Leben sein kann, wenn er auf Sie und Ihre Angebote zurückgreift. Wie oft hatte ich in meinem Garten schon leise fluchend am Boden gekniet, um mit der Hand Unkraut zu jäten? Bis ich dann in einem Baumarkt Werbung für ein Gerät sah, mit dem das im Stehen geht: ganz ohne Kreuzschmerzen! Wer hätte gedacht, dass ich jemals gerne Unkraut jäten würde? Machen Sie das Leben Ihrer Kunden auch einfacher und angenehmer? Wenn ja, raus mit genau dieser Botschaft an Ihre Zielgruppe(n). So oft Sie können.

Unterstellen Sie bitte nicht, dass Kunden wissen, was Sie wissen. Sie müssen z. B. bei den Besuchern  Ihrer Website oder den Lesern Ihrer Flyer immer davon ausgehen, dass die Eigenschaften Ihres Produktes/Ihrer Leistung, der Nutzen und das erstklassige Preis-Leistungs-Verhältnis nicht sofort erkannt werden. Ihnen ist das natürlich klar und deshalb ist die Gefahr groß, dass Sie diesbezüglich leicht "betriebsblind" werden.

Daher ist es wichtig, dass Sie immer wieder Angehörige der Zielgruppen bitten, Ihre Kommunikationsmittel auf Verständlichkeit zu prüfen. Fragen Sie nach, was als Botschaft angekommen ist. Fakten und Klarheit sind entscheidend im Marketing. Vermuten oder Raten gilt nicht!

Ihr

Siegfried Haider
Speaker - Trainer - Coach - Berater - Autor
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Warum Kunden wirklich kaufen! 20.02.2017

...Dabei ist der Lustkauf nur ein Aspekt...

Weils so wichtig für erfolgreiches Marketing ist: Lassen Sie mich nochmal zusammenfassen, warum Menschen kaufen - und die Gründe sind natürlich vielfältig:

Sie kennen vielleicht selbst die Situation, wenn Sie an einem Schaufenster vorbeigehen und die Lederjacke oder was auch immer bewundern, anprobieren und spontan kaufen. Vielleicht kaufen Sie sie, weil Sie sich darin wie Brad Pitt fühlen. Oder weil ihr bester Freund auch eine hat. Oder, oder, oder... Wir nennen das auch Lustkauf, weil man eben spontan Lust dazu hat. Manche sagen auch "Spontankauf" dazu. Psychologen könnten sicher auch das in jedem Einzelfall begründen und herleiten, für einfaches Marketing nach "Ausverkauft!" ist der Lustkauf aber weniger interessant, da er nicht kalkulierbar ist. Bei Dienstleistungen auch viel seltener stattfindet.

Wenn Sie von diesen schwer planbaren Spontan- oder Lustkäufen absehen, kaufen Kunden generell, wenn
Sie das bieten, was der Kunde aktuell sucht und benötigt, oder
Sie den Bedarf beim Kunden für Ihr Angebot schaffen,
das Preis-Leistungsverhältnis in den Augen des Kunden stimmt und
Sie das Vertrauen aufgebaut haben, dass Sie den Bedarf decken bzw. das Problem lösen können.
Und Kunden kaufen, wenn Sie intensivste Fans sind. Dann kaufen sie manchmal völlig willkürlich, irrational.

Kaufentscheidungen sind mit visuellen Aspekten (Verpackung), mit emotionalen Aspekten (Wirkung), mit finanziellen Aspekten (Preis) und mit funktionellen Aspekten (Anwendbarkeit und Nutzen) verbunden.

Ihr

Siegfried Haider
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