Expertentipps



In nur 1 Minute gelesen, bereichern sie Ihren ganzen Tag: die Expertentipps führender Speaker auf ICJ-Luxury.de:

 

Wir alle kennen das „berühmte“ Wort „hätte“ ich doch....usw.. Ein Wort, das, so unscheinbar es ist, doch oft unser Leben bestimmt. 

„Hätte“ ist unbefriedigend, negativ und bedauerlich. „Habe“ ist in erster Linie positiv, denn es beschreibt ein aktives Ereignis. 

 

Eliminieren Sie jetzt das Wort „hätte“ durch "habe" oder "ich will" mittels der wertvollen Expertentipps von 14 ausgewählten Speakern. Tipps, die Ihr Leben neu und angenehm gestalten, täglich neu auf ICJ-Luxury.de und ICJ-mm.de.

 

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Hofmanns Gedächtnistipps: Einfach unvergesslich!

 

Geburtstage, Telefonnummern, Gesichter, Namen, die Einkaufsliste, To-Dos und Termine – wie wir uns all diese Daten ganz einfach merken können, weiß Markus Hofmann. Der bekannte Gedächtnisexperte verspricht: Der Weg zu mentaler Fitness ist eine leichte Übung für uns alle! Markus Hofmann gilt als einer der effektivsten Gedächtnisexperten Europas und ist ein begehrter Top-Speaker für Unternehmen aller Branchen.

 

Mit der Fachwelt steht er in intensivem Wissens- und Erfahrungsaustausch: u.a. als Direktor des Steinbeis Transfer Instituts „Professional Speaker“, Lehrbeauftragter an der Steinbeis Hochschule Berlin und der Management-Universität St. Gallen sowie als Dozent an der ZfU International Business School. Seit Februar 2014 ist er zudem Träger des deutschen Weiterbildungspreises.

Mehr Informationen unter www.unvergesslich.de

Lerntipp - Lernen im Schlaf 30.12.2016

- Das Gehirn verarbeitet im Schlaf noch einmal - unterbewusst – den Lern-Inhalt!
- Die Gedanken über den Lern-Inhalt werden nicht durch anschließende Beschäftigungs-Inhalte überlagert.
- Wenn unser Blick am 'Morgen danach' noch einmal auf das Buch fällt, wird unser Gehirn aus diesem Anlass erneut stimuliert, den Lern-Inhalt (bewusst oder unterbewusst) zu bearbeiten.



Hausaufgabe: sich einmal richtig gut ausschlafen.

Lerntipp – Der Weg ins LZG 09.12.2016

"Immer wieder das Gleiche! Gestern hat mir mein Chef die Umsatzzahlen noch genannt und heute sind sie schon wieder weg." Viele kennen diese Situation und genau das ist die Herausforderung, die es zu meistern gibt: die Überführung einer Information vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis. Wir haben oft den Eindruck, dass es dort am meisten „hakt“.

Das Langzeitgedächtnis ist der permanente Speicher, dessen Kapazität im Gegensatz zum Kurzzeitgedächtnis weder zeitlich noch von seinem Umfang her begrenzt ist. Unzählige Informationen können hier Jahre oder Jahrzehnte abrufbereit gelagert werden, vorausgesetzt sie wurden von Anfang an richtig verankert. Wollen Sie eine Schnellstraße ins Langzeitgedächtnis bekommen? Wollen Sie wissen, wie der Nürnberger Trichter funktioniert? Die Wundertechnik, mit der Sie Alles schnell und nachhaltig lernen können? Tja, diesen Trichter gibt es leider nicht. Oder besser gesagt, nur bedingt. Sobald eine Information für unseren Körper überlebensnotwendig ist, dann wird sie ohne Umwege und häufiges Wiederholen in unser Langzeitgedächtnis verankert. Umsatzahlen im Allgemeinen gehören leider nicht zu dieser Kategorie. Etwas anderes ist es, wenn Sie als Kleinkind auf die heiße Herdplatte gelangt haben. Dies mussten Sie nicht 5 Mal wiederholen, bis Sie gemerkt haben, das besser zu unterlassen. Was bedeutet es nun, wenn wir uns Informationen, die für unser Gehirn "langweilige" sind, trotzdem merken wollen? Entweder verwandeln wir die Info in eine so starke Emotion, dass es für unser Gehirn auf einmal merk-"würdig" erscheint, oder wir wiederholen sie so oft, bis unser Gehirn sagt: "Jetzt kommt mein Gehirnbesitzer schon wieder damit an, dann muss es wohl wichtig sein. Ich speichere es mal im Langzeitspeicher ab", wir suggerieren den grauen Gehirnzellen also, dass z.B. die Umsatzzahlen überlebensnotwendig sind. Entscheidend ist nun, die Zeitabstände zwischen den Wiederholungen richtig zu wählen. Die Abstände sollten nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang sein.

Sinnvolle Wiederholungsraten für Lernstoff
Sie lernen ca. eine halbe Stunde und wiederholen nach einer Pause von 20 bis 40 Minuten, den Stoff zum ersten Mal. Die zweite Wiederholung ist erst nach 24 Stunden nötig. In den folgenden drei Tagen sollte die Information noch weitere drei- bis fünfmal wiederholt werden, dann ist sie auf den besten Weg ins Langzeitgedächtnis. Soll die Information sehr langfristig behalten werden, so ist es vorteilhaft, sie noch einmal nach einem Monat und dann wieder nach einem halben Jahr zu wiederholen. Schreiben Sie sich eine kleine Notiz in Ihren Terminkalender, damit Sie erinnert werden, das, was Sie langfristig wissen wollen, auch tatsächlich wiederholen
Hausaufgabe: Lernen Sie folgenden Satz auswendig: „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten.“ Dieser Merksatz beinhaltet unser Planetensystem in geographischer Reihenfolge. Die Anfangsbuchstaben eines jeden Wortes sind gleichzeitig die ersten Buchstaben eines jeden Planeten von der Sonne aus gesehen. Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto, dem auf der 26. Generalversammlung der Internationalen Astronomischen Union im August 2006 in Prag der Planetenstatus aberkannt und zum Zwergplaneten degradiert wurde. Seine geringe Masse war das Hauptargument seiner Degradierung. Wiederholen Sie den Satz und die Planeten noch oben genannten Repetitionsrhythmen.

Lerntipp – persönliches Wachstum 18.11.2016

persönliches Wachstum; knacken des alten Lernprogramms

Hausaufgabe: Die Episoden mit den MNEMO-Techniken wiederholen und im Alltag einsetzen.

Wie merke ich mir eine freie Rede? 28.10.2016

Wenn wir Zahlen, Daten und Fakten abspeichern möchten, legen wir diese irgendwo im Gedächtnis ab, ohne zu überlegen, wie und wo wir sie wieder finden können. Damit Sie die im Gedächtnis abgelegten Informationen - z.B. für eine freie Rede - jederzeit wieder auffinden können, müssen Sie virtuelle Briefkästen im Gedächtnis einrichten.

Dafür nehmen wir den Körper zur Hilfe. Gehen Sie wie folgt vor: Bitte berühren Sie die nachstehend genannten Körperteile. Sie lernen ganzheitlich, indem Sie nicht nur lesen sondern das Körperteil auch tatsächlich berühren. Je mehr Reize Sie beim Lernen einsetzen, z.B. lautes Vorsprechen, umso leichter werden Sie diese virtuellen Briefkästen abspeichern. Stehen Sie auf, dann berühren Sie bitte nacheinander Ihre Füße (1), Knie (2), Oberschenkel (3) Gesäß (4) Taille (5) Brust (6) Schulter (7) Hals (8) Gesicht (9) und Haare (10). Wenn Sie guten Rednern auf den Spickzettel sehen, werden Sie feststellen, dass dort nur die Schlüsselwörter – sprich der "rote Faden" – niedergeschrieben wurden. Diese Keywords können Sie sich nun mit Hilfe der Körperliste leicht im Kopf merken. Angenommen, das erste Schlüsselwort wäre 'Wirtschaftswachstum'. Dieses Wort können Sie nun mit dem ersten Briefkasten – den Zehen – verbinden. Stellen Sie sich vor, auf Ihren Zehen steht eine gut besuchte Wirtschaft, die immer größer wird und aus allen Nähten platzt. Das zweite Schlüsselwort wäre 'Cash-Flow'. Jetzt stellen Sie sich vor, wie aus Ihrem Knie Geld heraus fließt. Das dritte Schlüsselwort wäre 'Konkurrenz'. Auf Ihrem Oberschenkel sitzt Ihr Konkurrent aus Asien. Das vierte Schlüsselwort wäre "Marktsituation" welches Sie nun selbst mit Ihrem Gesäß fantasievoll verbinden. Hausaufgabe: Dies waren Beispiele. Nun müssen Sie die Schlüsselwörter für Ihre freie Rede festlegen und dann mit den "Körperbriefkästen" verknüpfen. Die Briefkästen der Körperliste von 5-10 sind noch nicht belegt. Zur Übung können Sie dort weitere 6 wirtschaftliche Fachbegriffe ablegen. Mein Vorschlag für Sie: Marketingmix, Bilanzsumme, McKinsey-Portfolio, Anzeigenkampagne, Werbebudget, Outsourcing. Machen Sie daraus sehr starke, emotionale Bilder und verknüpfen diese mit den noch übrigen Körperteilen.

Lerntipp – Lernen und denken Sie laut 07.10.2016

Wenn Sie in Zukunft etwas lernen, lesen Sie die Inhalte laut vor und versuchen Sie das Gelesene in eigenen Worten laut wiederzugeben. Ja ich weiß, wenn Sie das das erste Mal mache, wirkt das vielleicht ein wenig komisch. Aber: Lautes Denken erfordert eine höhere geistige Verarbeitungstiefe als stilles Denken.

Je größer die geistige Verarbeitungs-Tiefe beim Lernen ist, desto größer ist der Erinnerungswert. Laut wiederholte Lerninhalte werden dem Gehirn im selben Moment zusätzlich über das Ohr zugeführt. Je mehr Sinne beim Lernen angesprochen werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit das gespeicherte Wissen wieder abzurufen. Auch wenn Sie vor einer mündlichen Prüfung oder Präsentation stehen ist das eine sehr gute Übung im Vorfeld.
Richtige Lernprofis nehmen die selbstgesprochenen Inhalte auf MP3 auf und lassen sich diese Aufzeichnung später immer wieder vorspielen. Auf diese Weise verschafft man seinem Gehirn einen zusätzlichen Input. Das hat auch dann einen zusätzlichen Nutzen, wenn man gar nicht bewusst zuhört: Wir nehmen sehr viele Inhalte unbewusst wahr. Das ist Wiederholungs-Lernen ohne Anstrengung.

Hausaufgabe: Lesen Sie dieses Kurz-Gedicht laut vor und lernen dieses auswendig:
Mach dir keine Sorgen!
Gönn das Glück des Lebens dir!
Denke nicht an morgen!
Lebe nur im JETZT und Hier!

oder Johann Wolfgang von Goethe, Faust, Osterspaziergang.
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden belebenden Blick,
im Tale grünet Hoffnungsglück;
der alte Winter, in seiner Schwäche,
zog sich in raue Berge zurück

MNEMO-Technik: Vokabeln 16.09.2016

Abstrakte Wörter oder Vokabeln sind im Prinzip das Gleiche. Um sich diese Art von Wörtern schnell und nachhaltig zu merken, empfehle ich Ihnen folgenden Trick. Verwandeln Sie zuerst die Fremdwörter in ein emotionales Bild in Ihrer Muttersprache. Dies könnte z.B. ein gleichklingendes deutsches Wort sein, worunter Sie sich etwas vorstellen können. Dieses Bild verknüpfen Sie nun mit einem mentalen Briefkasten in Ihrer geistigen Vorstellung. Der mentale Briefkasten bei Vokabeln ist in unserem Fall die deutsche Übersetzung.

Angenommen Sie möchten sich das englische Wort ‚grizzle“, was soviel bedeutet wie quengeln bzw. schmollen, merken. Die Geschichte dazu könnte lauten: In der Ecke sitzt schmollend ein Grizzly-Bär, der mich ganz quengelnd ansieht. Wenn Sie nun in einem Gespräch nach dem englischen Wort suchen, erinnern Sie sich an die Geschichte, die Sie sich zuvor überlegt haben. Sie starten immer bei der deutschen Übersetzung. In diesem Fall könnten Sie sich dann fragen: „Wer oder was schmollt in der Gegend rum?“ Wenn die Verknüpfung emotional und spannend genug war, werden Sie schnell auf den Grizzlybär kommen und wissen, dass schmollen auf Englisch ‚to grizzle’ heißt.
Jetzt gibt es aber auch Fremdwörter, wo Sie kein ähnlich klingendes deutsches Wort dazu finden. Nehmen wir als Beispiel eines der längsten und vielleicht auch schwierigsten russischen Wörter: dostoprimjeltschatjelnosti, was Sehenswürdigkeit auf Deutsch heißt. Jeder, der Russisch gelernt hat, kennt dieses Wort. Am Anfang extrem schwierig zu lernen; wenn es dann aber sitzt, extrem einfach. Teilen Sie lange Wörter, wie dieses hier, in mehrere Silben und Einzelteile auf. Daraus machen Sie eine kreative Geschichte. Ausgangspunkt ist wieder die deutsche Übersetzung: Stellen Sie sich vor, Sie sind in Moskau und betrachten eine neue Sehenswürdigkeit. Dies ist eine überdimensionale DOSe, die als TOr umgebaut wurde. In diesem Tor wachsen wunderschöne PRIMELn, zwischen denen die Menschen TSCHAT-CHA-CHA tanzen. Die Musik kommt von einem JELlo an dem NOSTradamos sitzt. Sein Spitzname ist NOSTI. Das Ergebnis ist dann: DOS-TO-PRIMJEL-TSCHET-JEL-NOSTI
Klar, am Anfang dauert es natürlich, bis Sie die einzelnen Teile zu einem Wort zusammengefasst haben. Dies mag auch durchaus noch abgehackt klingen. Zu Beginn geht es ja erst einmal darum, sich das Wort zu merken und zu üben. Nach ein paar Wiederholungen wird der Sprachgebrauch immer flüssiger und irgendwann brauchen Sie die merk-„würdige“ Geschichte nicht mehr. Sie ist nur die (Esels)-Brücke ins Langzeitgedächtnis.
Hausaufgabe: Verwandeln Sie folgende italienische Vokabeln und kurze Sätze in kreative Geschichten.
Wie heißt du? – Come ti chiami? (Beispiel: Komet – Kirche – Ami (Amerikaner))
Wie geht es dir? - Come stai? (Beispiel: Komet – Stein)
Mit geht es gut! - Io sto bene! (Ionenmeer – Stock – Beine)

Mindmaps als optimaler Spickzettel 26.08.2016

Beim Mind Mapping notieren Sie Ihre Gedanken nicht wie üblich hinter- oder untereinander. Anstelle dessen schreiben Sie das Hauptthema Ihrer Notizen auf die Mitte des Blattes und notieren Ihre Gedanken als Schlüsselwörter auf Linien, die von der Mitte des Mind Maps ausgehen. Dadurch entsteht eine bildhafte Darstellung ihrer Gedanken, also so etwas wie eine Gedankenkarte. Der Vorteil liegt auf der Hand: durch den gehirngerechten Aufbau von Mindmaps prägen sie sich gut ein und können leicht gemerkt werden. Ferner bildet sich sofort die Essenz des zu Lernenden. Überflüssige Wörter, die in Sätzen häufig vorkommen, müssen nicht mitgelernt werden.

So funktionieren Mindmaps: Als erstes nehmen Sie sich ein leeres weißes DIN A4 oder DIN A3 Blatt und legen Sie es quer (!) vor sich hin. Sie fangen damit an, dass Sie genau in die Mitte des Blattes Ihr zentrales Thema schreiben. Schreiben Sie dieses Wort nicht zu klein und malen Sie einen Kreis oder eine Wolke um das Wort in der Mitte, damit auf dem ersten Blick deutlich ist, welches Wort das zentrale Thema beschreibt. Nun malen Sie noch einige Linien an die Wolke oder den Kreis in der Mitte. Diese Linien, die also direkt von dem Hauptthema abgehen, heißen Hauptäste. Auf die Linien malen Sie nun alle Schlüsselwörter, die Ihnen zum Thema einfallen. Sie können auch einen neuen Ast an einen anderen Ast malen, wenn Ihnen zu einem Hauptastbegriff weitere Begriffe einfallen. Sie sammeln beim Mind Mapping nur Schlüsselwörter und schreiben keine ganzen Sätze oder Satzfragmente auf. Schlüsselwörter sind Substantive, Adjektive und Verben. Dieses Vorgehen spart Zeit und fokussiert Ihre Gedanken auf das Wesentliche. Sie brauchen dabei nicht zu befürchten, dass das Verständnis verlorengeht. Sie werden im nachhinein mit Ihren Schlüsselwörtern genau wieder das assoziieren, was Sie beim Schreiben im Kopf hatten. Sie können Ihr Mind Map auch durch kleine Zeichnungen ergänzen. Das ist besonders gut, wenn Ihnen nichts mehr einfällt – dann kritzeln Sie einfach ein bisschen auf dem Papier oder malen ein kleines Bild zu einem der Schlüsselwörter. Es kommt hier nicht auf die Qualität der Bildchen an. Wenn Sie Strichmännchen, Pfeile oder andere kleine Symbole in Ihr Mind Map einzeichnen, beziehen die rechte Gehirnhälfte stärker mit ein und entspannen sich gleichzeitig. Dadurch kommen Sie zu kreativeren Gedankengängen. Die gefundenen Schlüsselwörter können Sie dann mit Hilfe der Gedächtnistechniken sich kinderleicht merken. (Siehe Tipp 22) Hausaufgabe: Erstellen Sie ein Mindmap für Ihre Lebensplanung. Berücksichtigen Sie dabei u.a. folgende Bereiche: Arbeit, Körper, Beziehungen/Familie und die Sinnfindung. Welche Erfahrungen, Ziele, Visionen und Eckdaten gibt es dazu?

MNEMO-Technik: Namen und Gesichter III 05.08.2016

In den letzten beiden Tipps haben Sie erfahren, wie Sie sich einfache aber auch schwierige ausländische Namen merken können. Heute möchte ich Ihnen ein paar weitere Strategien und Tricks dazu an die Hand geben. Zu allererst möchte ich Ihnen weniger eine Strategie sondern viel mehr eine Empfehlung geben, wenn Sie neue Personen kennenlernen und Sie den Namen akustisch nicht verstanden haben. So banal es klingt: Fragen Sie nach! Dies hängt mit Wertschätzung für Ihr Gegenüber zusammen. Ihr Gesprächspartner wird es zu schätzen wissen, wenn Sie nachfragen. Nur wenn Sie den Namen klar verstehen, können Sie sich diesen auch merken.

Wenn Sie bei Meetings und Veranstaltungen einen kleinen Vorsprung durch Wissen haben wollen, empfehle ich Ihnen, sich eine Teilnehmerliste im Vorfeld zu besorgen. Verwandeln Sie zuerst alle Familiennamen in emotionale Bilder. Dabei ist es noch zweitrangig, wie diese Person aussieht. Nun sehen Sie sich den jeweiligen Vornamen an, verwandeln diesen ebenfalls in ein Bild und verknüpfen diesen mit den Nachnamen zu einer witzigen und merk-„würdigen“ Geschichte. Zwei Vorteile ergeben sich daraus. Erstens: sie haben die Namen bereits im Vorfeld in Bilder verwandelt und müssen das nicht erst machen, wenn sich die Personen Ihnen vorstellen. Das ist ein enormer Zeitgewinn. Zweitens: Wenn Sie Ihren Gesprächspartner dann zum ersten Mal sehen und dieser sich mit Familiennamen vorstellt, können Sie sofort seinen Vornamen nennen. Das beeindruckt! Ihr Gegenüber fühlt sich wertgeschätzt.
Hausaufgabe: Diese Hausaufgabe ist gleichzeitig ein Tipp, wie Sie für die Zukunft Ihr Namens- und Gesichtergedächtnis verbessern können: Merken Sie sich jeden Morgen vor dem Frühstück 10 Personen mit Namen aus Zeitungen oder Magazinen. Sehr gut eignet sich die BUNTE oder die GALA. Sehen Sie sich die Fotos der „Promis“ genau an, suchen Sie ein markantes Merkmal an der jeweiligen Person und merken Sie sich den Namen, der meistens unter dem Bild steht. Steht kein Name darunter erfinden Sie einen Fantasienamen oder nehmen einen aus dem Telefonbuch. Dann schlagen Sie die Zeitung oder Zeitschrift zu und genießen Ihr Frühstück. Nach dem Frühstück überprüfen Sie, wie viele Promis Sie noch mit Namen wissen.

MNEMO-Technik: Namen und Gesichter II 15.07.2016

Im letzten Tipp habe Sie gelernt, wie Sie sich schnell Vor- und Nachnamen von Personen merken können. Zuerst brauchen Sie ein markantes Merkmal an der Person, welches Ihnen als mentalen Briefkasten und Wiedererkennung dient.

Als 2. Schritt müssen Sie den Namen in ein Bild verwandeln. Im 3. Schritt verknüpfen Sie das gefundene Bild mit dem mentalen Briefkasten.
Relativ einfach ist es, wenn man zum dem Namen gleich ein passendes Bild findet (Thomas = Tomate, Christian = Kreuz, etc.). Ein wenig anspruchsvoller wird es, wenn sich Menschen mit ausländischen Namen vorstellen. Der Name Marijanna Lessonchek lässt sich nicht unmittelbar in ein einprägsames Bild verwandeln. Hier müssen Sie den Namen in die einzelnen Silben bzw. Buchstaben aufteilen und daraus passende Bilder generieren. Spontan fällt mir bei Marijanna etwas zum Rauchen ein und aus Les-son-chek mache ich einen lässigen Sound-Check. Daraus können Sie nun selbst eine kleine Geschichte basteln. Ich schlage Ihnen vor, dass Sie so viel wie möglich Silben schon vorab einmal in ein Bild verwandeln. Dadurch sparen Sie sich Zeit, wenn Ihnen eine Person mit schwierigem Name vorgestellt wird.
Hausaufgabe: Wenden Sie diese Technik in Ihrem Bekannten- und Kollegenkreis an. Glänzen Sie damit, dass Sie z.B. die japanische Delegation nach der Begrüßung alle mit Namen ansprechen können.

MNEMO-Technik: Namen und Gesichter I 24.06.2016

In Zukunft, wenn Sie sich den Namen einer Person merken wollen, müssen Sie sich einen mentalen Briefkasten in Ihrem Kopf einrichten. Damit können Sie sich Namen zu einem Gesicht blitzschnell merken und wieder abrufen.

Das geht so: Bevor sich Ihnen jemand vorstellt, wählen Sie ein charakteristisches Merkmal an ihm/ihr, welches Ihnen spontan ins Auge fällt. Eigenheiten im Gesicht, wie ausgeprägte Falten, eine hohe Stirn, ein markanter Mittelscheitel, lange Koteletten, auffälliger Schmuck oder besondere Kleidung. Jetzt geht es darum, den Namen mit dem ausgewählten Briefkasten zu verknüpfen. Da der Name für sich kein Bild ist, müssen Sie diesen erst in ein Bild verwandeln. Ein Christian könnte zum Beispiel ein Kreuz symbolisieren. Ein Thomas eine Tomate und eine Anna eine Annanas. Wenn Sie sich z.B. die große Nase einer Person namens Thomas als Briefkasten merken dann könnten Sie in Gedanken die Tomate auf seiner Nase ausdrücken. Als Strategie empfehle ich Ihnen gängige Vor- und Nachnamen einmal auf einer Liste zu notieren und mit Bildern zu versehen. Der Vorteil ist, wenn Sie einen dieser Namen hören, brauchen Sie sich nicht mehr die Mühe machen, ein kreatives Bild dafür zu erstellen. Sie haben es sofort griffbereit.
Hausaufgabe: Erstellen Sie die oben genannte Namensliste. Wenden Sie diese Technik in den nächsten Tagen in Ihrem Familien- Freunden- und Bekanntenkreis an. Sie werden sehen, je öfter Sie sich kreative Geschichten zu den Namen einfallen lassen, desto schneller können Sie sich neue Namen merken.

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