Expertentipps



In nur 1 Minute gelesen, bereichern sie Ihren ganzen Tag: die Expertentipps führender Speaker auf ICJ-Luxury.de:

 

Wir alle kennen das „berühmte“ Wort „hätte“ ich doch....usw.. Ein Wort, das, so unscheinbar es ist, doch oft unser Leben bestimmt. 

„Hätte“ ist unbefriedigend, negativ und bedauerlich. „Habe“ ist in erster Linie positiv, denn es beschreibt ein aktives Ereignis. 

 

Eliminieren Sie jetzt das Wort „hätte“ durch "habe" oder "ich will" mittels der wertvollen Expertentipps von 14 ausgewählten Speakern. Tipps, die Ihr Leben neu und angenehm gestalten, täglich neu auf ICJ-Luxury.de und ICJ-mm.de.

 

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Keils Anti-Crash Tipps

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Die Anti-Crash Tipps aus dem Cockpit! 

 

Philip Keil ist der Pilot unter den Rednern! Seit einem Beinahe-Absturz im Jahre 2009 überträgt er das „Crew Resource Management“ aus dem Cockpit auf den Alltag von Managern und Mitarbeitern. Seine Expertenthemen: Krisenmanagement, Entscheiden unter Druck und Führungskompetenz. Philip Keil ist ein international gefragter Top-Speaker und Autor des Sachbuchs „Ready for Take Off – Wie wir unsere Stärken nutzen und Stress vermeiden“. Neben Impulsvorträgen bietet er auch Führungskräfte-Trainings im Flugsimulator an. www.philipkeil.com

 

„Situational Awareness“: Achtsamkeit statt Betriebsamkeit! 20.06.2017

Eine gute Führungskraft ist stets involviert in das Tagesgeschäft – so ein weitverbreiteter Irrglaube in den Chefetagen. In der Luftfahrt weiß man es besser...


Wissen Sie, was die erfahrenen Kapitäne bei einem schwierigen Anflug machen? Sie lassen den Co-Piloten fliegen. Was auf den ersten Blick unlogisch oder gar riskant erscheinen mag, folgt einer wichtigen Erkenntnis: wer nicht Hals über Kopf in der Detailarbeit steckt, hat mehr geistige Kapazitäten zur Verfügung, um das große Ganze zu überblicken. „Situational Awareness“ bezeichnet man diese Schlüsselkompetenz, die in Zeiten des ständigen Wandels wichtiger denn je ist.

Mein Anti-Crash Tipp: Übertragen Sie öfter mal die Verantwortung für einzelne Projekte und Entscheidungen an Ihre Mitarbeiter, um den Kopf frei zu bekommen für die langfristigen und weitreichenden Fragestellungen.

Die Entscheidungs-Checkliste, Punkt 6: „Check“ – Immer den Überblick behalten 30.05.2017

F-O-R-D-E-C: der letzte Punkt unserer Entscheidungs-Checkliste lautet passenderweise „Check“. Ein extrem wichtiger Punkt, der aber so kurz vor dem Ziel nur allzu oft übersehen wird.


Die Entscheidung ist gefallen und der Plan für die Durchführung steht. Das Ziel fest im Blick ist ein häufiger Fehler, dass alles andere ausgeblendet wird. Augen zu und durch, komme was wolle! „Target Fixation“ nennt die Luftfahrt dieses Phänomen, das schon zu zahlreichen Flugzeugabstürzen geführt hat.

Mein Anti-Crash Tipp: Checken auch Sie immer: Bin ich noch auf Kurs? Entwickelt sich alles wie geplant oder muss bei „Execution“ nachgebessert werden? Aber auch alle äußeren Faktoren, die für meine Entscheidung eine Rolle spielen, muss ich im Blick behalten. Denn: neue Fakten bedeuten neues FORDEC. Auch im „Unternehmens-Cockpit“.

Die Entscheidungs-Checkliste, Punkt 5: „Execution“ – Taten folgen lassen 09.05.2017

Der vorletzte Punkt unserer Entscheidungscheckliste F-O-R-D-E-C handelt von der Umsetzung unserer zuvor getroffenen Entscheidung. Eine große mentale Hürde: ins Handeln kommen!


Kennen Sie das: Sie haben nach langer Abwägung endlich eine Entscheidung getroffen und denken im nächsten Moment, es war die falsche Entscheidung? Festlegen bedeutet etwas Endgültiges, mit dem Sie sich angreifbar machen. Der Blick in den Rückspiegel ist somit absolut verständlich – wird Sie aber nur weiter verunsichern. Stehen Sie zu Ihrer Entscheidung und kommen Sie sofort ins Handeln!

Mein Anti-Crash Tipp: Machen Sie sich Notizen, wie Sie diese Entscheidung jetzt konkret in die Tat umsetzen können - je detaillierter desto besser! Was tun Sie? Wie tun Sie es? Und wann tun Sie es? Nicht nur für Piloten, sondern auch im Business-Cockpit gilt: es zählen nicht die Entscheidungen, die wir treffen. Sondern nur das, was am Ende dabei herauskommt!

Die Entscheidungs-Checkliste, Punkt 4: „Decision“ – Die Entscheidung 18.04.2017

Je länger wir über einer Entscheidung grübeln, desto schwerer fällt sie uns. Sie haben jetzt alle Informationen vorliegen. Treffen Sie Ihre Entscheidung! Ohne Wenn und Aber!


Instinktiv suchen wir immer nach „der richtigen“ Lösung. Leider ist das Leben aber nur selten schwarz und weiß, was unser Gehirn überfordert. Der Reflex: Abwarten. Vielleicht ergeben sich noch wertvolle Hinweise. Vielleicht kommt noch der Geistesblitz. Außerdem: wer nichts macht, macht nichts falsch!
Mein Anti-Crash Tipp: Es gibt so etwas wie einen Entscheidungsmuskel. Trainieren Sie ihn regelmäßig und steigern Sie den Schwierigkeitsgrad. Seien Sie mutig und bedenken Sie: Fehlentscheidungen können Sie korrigieren oder zumindest aus ihnen lernen. Fehlende Entscheidungen hingegen bedeuten Stillstand.

Die Entscheidungs-Checkliste, Punkt 3: „Risks and benefits“ – richtig abwägen! 28.03.2017

Unsere Entscheidungscheckliste nähert sich nun einem kritischen Punkt. Die zuvor gesammelten Optionen kommen jetzt auf den Prüfstand, um gegeneinander abgewogen zu werden.


Worauf fokussieren Sie sich in der Regel – auf die Chancen und Möglichkeiten oder auf die Risiken und Hindernisse? Evolutionär bedingt ist unser Gehirn auf Schmerzvermeidung gepolt, weshalb wir intuitiv Problemen und Gefahren aus dem Weg gehen. Sicherlich ist das oft sinnvoll, doch leider versperren wir uns dadurch allzu häufig den Blick für neue Ideen und kreative Lösungsansätze.
Mein Anti-Crash Tipp: Spielen Sie jede der Optionen gedanklich durch: Wenn ich mich dafür entscheiden würde, was wären die Chancen, also die „benefits“? Was die Risiken, also die „Risks“? Und wenn es schiefgeht, wie schlimm wäre das wirklich? So bekommen Sie ein Gefühl für das Chance-Risiko Profil jeder Option. Das verschafft Überblick und hilft dabei, abzuwägen.

Die Entscheidungs-Checkliste, Punkt 2: „Options“ – Welche Optionen habe ich? 07.03.2017

Nachdem Sie sich in Punkt 1 unserer Checkliste über Ihre Situation, also die Ausgangslage, im Klaren geworden sind, stellt sich nun die Frage: Welche Optionen ergeben sich daraus? Hier spielt uns unser Gehirn häufig einen Streich...


Ähnlich wie bei der Frage nach den Fakten im ersten Schritt unserer Checkliste sehen wir auch hier häufig nur das, was wir sehen wollen oder die offensichtlichen Lösungswege. Außerdem bewerten wir unbewusst und sortieren damit voreilig aus. Vogelperspektive statt Tunnelblick lautet das Motto!
Mein Anti-Crash Tipp: Notieren Sie sich systematisch alle denkbaren Möglichkeiten. Auch die unkonventionellen. Streichen können Sie diese später schließlich immer noch. Nehmen Sie sich Zeit und bewerten Sie nicht. Es gibt keine Denkverbote! Sie werden staunen, auf welch kreative Ideen unser Gehirn kommt, wenn wir es denn nur lassen!

Die Entscheidungs-Checkliste, Punkt 1: „Facts“ - Der Faktencheck 14.02.2017

In Zeiten wie diesen, wo „postfaktisch“ geurteilt wird und überall „Fake News“ lauern, ist Punkt eins der Entscheidungs-Checkliste wichtiger denn je. Wir denken, wir kennen die Fakten. Ein Irrtum, der nicht selten zur Fehlentscheidung führt.


In Wahrheit sehen wir nämlich nur einen ganz bestimmten Ausschnitt der Großwetterlage. Je mehr wir unter Stress stehen, desto kleiner wird das Guckloch. Unser Gehirn filtert alle eintreffenden Informationen auf deren Relevanz und sortiert fleißig aus. Wir sehen dann nur, was in unser Denkmuster passt. Und übersehen häufig ein wichtiges Detail.

Mein Anti-Crash Tipp: Bevor Sie vorschnell über eine Lösung nachdenken, beleuchten Sie Ihre Situation zunächst aus alles Blickwinkeln. Nehmen Sie sich Zeit und fragen Sie sich: Kenne ich tatsächlich ALLE Fakten? Nur wer seinen genauen Standort kennt, findet den Weg zum Ziel.

Chair Flying: Wie Sie Ihre Ziele erreichen. 24.01.2017

Was haben der Golfer Tiger Woods, das Tennis-Ass Roger Federer oder der Rekord-Bergsteiger Reinhold Messner mit Verkehrspiloten gemeinsam? Sie alle nutzen einen simplen Trick, um schwierigste Herausforderungen mit Bravour zu meistern.


Sie alle gehen im Geiste eine bestimmte Situation immer und immer wieder durch. Hochkonzentriert. Jedes noch so winzige Detail. Der 12-Meter Put, der ins Loch geht. Der Aufschlag im Tiebreak des finalen Satzes, der ein Ass wird. Die überhängende Eiswand, in der jeder Handgriff sitzt wie ein Spaziergang. Die ungeheure Kraft der Visualisierung hat auch die Luftfahrt erkannt: Chair Flying! Hochkomplexe Manöver wie bei einem Strömungsabriss oder einem Triebwerksausfall lernen Piloten auf einem einfachen Stuhl sitzend, statt im Cockpit. Ich selbst hatte 2009 eine lebensgefährliche Situation und habe dank Chair Flying reflexartig richtig gehandelt und einen Absturz verhindert.

Mein Anti-Crash Tipp: Eine schwierige Verhandlung, ein wichtiges Projekt, ein großer Auftritt – was immer Ihnen bevorsteht: Visualisieren Sie Ihren Erfolg! Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, wie es sein wird. So real wie einen Film. Und Sie werden die Situation wie von selbst meistern.

Otto und die Hummeln, oder: Warum wir auch mal unvernünftig sein müssen. 27.12.2016

„Der Mensch kann alles, was er will. Aber ein normaler Mensch will nur, was er kann.“
Reinhold Messner


Als Otto Lilienthal sein erstes Fluggerät entwarf, waren sich die Experten einig: „Lächerlich! Jedes Kind kennt den Effekt der Erdanziehung! Was schwerer wiegt als Luft, fällt zu Boden!“ Wie hat Lilienthal auf dieses vernichtende Urteil reagiert? Er ist einfach geflogen! Heute ist es das Normalste von der Welt, dass wir in hunderte-Tonnen schweren Stahlkolossen um den halben Globus düsen.

Oder die Hummel: Sie hat bei 1,2 Gramm Körpergewicht eine Flügelfläche von 0,7 Quadratzentimetern. Nach allen bekannten Gesetzen der Flugtechnik ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen. Das Glück für die Hummel: sie weiß das nicht. Sie fliegt einfach.

Nehmen Sie sich für das neue Jahr doch einfach mal vor, die Welt aus den Angeln zu heben! Seien Sie revolutionär unvernünftig und ignorant und machen Sie es einfach. Und plötzlich...werden Sie fliegen! In diesem Sinne: Segeln Sie gut hinüber, ins Jahr 2017!

Was wir von „Sully“ über unbequeme Entscheidungen lernen können. 06.12.2016

Kapitän Sullenberger muss 2009 nach dem Ausfall beider Triebwerke seinen Airbus im Hudson River landen und rettet allen 155 Menschen an Bord das Leben. Wie uns der Kinofilm „Sully“ den Spiegel vorhält.


Es sind diese Sekunden nach dem Vogelschlag, die ihn auszeichnen. Nicht die sanfte Wasserlandung. Nicht die reibungslose Evakuierung. Sondern der Moment, als Sully entscheiden muss: „Drehe ich um und lande am Flughafen La Guardia, oder tue ich das Undenkbare?“ Weil er sich nicht sicher ist, ob er es ohne Schub zur rettenden Landebahn schafft, entscheidet er sich für den eiskalten Fluss. Aber was, wenn das schiefgegangen wäre? „War doch klar, dass das nicht funktioniert!“ Ein schmaler Grat zwischen „Depp der Nation“ und „Held des Hudson“!

Mein Anti-Crash Tipp: Sully hat Verantwortung für einen Weg weit abseits der Norm getragen. Der „sichere“ Weg ist nicht immer der Richtige. Trauen Sie sich bei unbequemen Entscheidungen mehr zu und überwinden Sie sich, öfter mal zu tun, was Sie für notwendig erachten, anstatt was andere von Ihnen erwarten. Sie sind der Pilot!

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