Expertentipps



In nur 1 Minute gelesen, bereichern sie Ihren ganzen Tag: die Expertentipps führender Speaker auf ICJ-Luxury.de:

 

Wir alle kennen das „berühmte“ Wort „hätte“ ich doch....usw.. Ein Wort, das, so unscheinbar es ist, doch oft unser Leben bestimmt. 

„Hätte“ ist unbefriedigend, negativ und bedauerlich. „Habe“ ist in erster Linie positiv, denn es beschreibt ein aktives Ereignis. 

 

Eliminieren Sie jetzt das Wort „hätte“ durch "habe" oder "ich will" mittels der wertvollen Expertentipps von 14 ausgewählten Speakern. Tipps, die Ihr Leben neu und angenehm gestalten, täglich neu auf ICJ-Luxury.de und ICJ-mm.de.

 

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Rossiés Rhetoriktipps

 

 

Michael Rossié arbeitet seit 30 Jahren als Sprechtrainer und Speaker im Auftrag verschiedener Radio- und Fernsehsender, sowie in allen Bereichen der Wirtschaft.

 

Er coacht Chefs von Dax-Unternehmen, arbeitet mit Schlagersängern, trainiert Fußballer für den Auftritt im Fernsehen und bildet Fernsehmoderatoren aus.

 

Er ist einer der gefragtesten deutschen Speaker, ist Vizepräsident der German Speakers Association und der Top 100 bei Speakers Excellence. Er ist der Fachmann für Rhetorik und Freies Sprechen.

 

Tipps fürs Vorlesen von Reden und Ansprachen - Substantive 18.06.2016

Die meisten Menschen schreiben Reden für sich oder für andere genauso, wie Sie Ihre Texte für Broschüren oder Bedienungsanleitungen schreiben. Aber Sprechen fürs Reden ist etwas grundsätzlich anderes.

Gesprochene Sprache ist nicht so komprimiert wie geschriebene Sprache.
Das Voranschreiten der Normalisierung im Finanzbereich macht eine Regulierung nicht länger erforderlich.
So ein langer Satz und nur ein einziges schwaches Verb wie „machen“. So reißt man keinen Zuschauer vom Stuhl. Die Dynamik einer Rede liegt in den Verben. Sie brauchen ein paar Wörter mehr, aber es ist leichter zusprechen und leichter zu verstehen.
Es geht voran. Die Märkte normalisieren sich. Im Finanzbereich ist fast alles wieder so wie vor der Krise. Deswegen brauchen wir keine Regulierung mehr.
Schreiben Sie erst eine Rohfassung Ihrer Rede und überlegen Sie dann, wie Sie ein paar Substantive auflösen können. Wenn Sie unsicher sind, finden Sie im Internet ein Blah-blah-Meter (http://www.blablameter.de). Schneiden Sie Ihren Text aus, fügen Sie ihn im Blah-Blah-Meter ein und Sie erhalten Ihren ganz persönlichen Blah-blah-Faktor. Das kann manchmal sehr erhellend sein.

Tipps fürs Vorlesen von Reden und Ansprachen - Untertöne 28.05.2016

Sie haben mit jedem Satz eine neue Zeile begonnen und haben sich Sprechzeichen in Ihren Text gemacht. Und trotzdem klingt das noch wie abgelesen.

Das liegt daran, dass Ihren Sätzen der Unterton fehlt, die zweite Ebene, die Melodie der Sätze. Und die bekommen Sie am einfachsten, wenn Sie kleine Vorsätze in Ihr Manuskript schreiben, die Sie aber nicht vorlesen.
(Es muss einmal gesagt werden) Es war nicht immer einfach.
(Gott sei Dank) Aber nun ist es überstanden.
(Super) Heute werden wir feiern.
Der Ton des Wortes in Klammern überträgt sich auf den Satz, den Sie sagen wollen. Und schon wird der Text lebendiger und hört sich mehr nach gesprochener Sprache an. Wenn Ihnen der Aufwand zu hoch ist, können Sie ja mal mit einem Ausrufezeichen vor Sätzen, die Ihnen wichtig sind, anfangen. Machen Sie ein Smiley vor Sätze, die gut gelaunt rüberkommen sollen und ein großes Minuszeichen vor Sätze, die ernst oder traurig sind. Ihre Rede wird deutlich lebendiger und Ihre Zuschauer verstehen viel besser, was Sie meinen.

Tipps fürs Vorlesen von Reden und Ansprachen - Sprechzeichen 07.05.2016

Im letzten Tipp habe ich Ihnen empfohlen, die Kommas nicht zu sprechen. Trotzdem kann es sehr sinnvoll sein, einen Text mit Hilfe von Sprechzeichen leichter lesbar zu machen.

Wenn nach vierhundert-drei-und-zwanzig die Zahl vierhundert-vier-und zwanzig kommt, kann mir eine kleine Unterstreichung beim Vorlesen sehr helfen. Sie können
Fetten, Unterstreichen oder GROSSSCHREIBEN für
Betonungen
Pausen als – oder als / oder lange Pausen als ----
oder als ///
Bögen als Zeichen keinen Punkt zu machen.
Leerzeilen als Zeichen für ein neues Thema.
Da Sie die Texte ja nicht für andere vorbereiten, müssen Sie sich bei den Sprechzeichen nicht an allgemein gültige Vorgaben halten. Es geht ja nur darum, dass Sie verstehen, was gemeint ist. Aber wenn Sie auf den ersten Blick sehen können, wie Sie einen Satz sprechen müssen, wird es deutlich leichter.
Wir haben – und das schon seit Jahren – jeweils über 10 Prozent Gewinn gemacht. – Klasse!!!!

Tipps fürs Vorlesen von Reden und Ansprachen - Die Kommas 16.04.2016

Die Kommas in Texten haben mal die Mönche erfunden, die Bibeltexte abgeschrieben haben. Sie wollten uns damit das Lesen erleichtern.

Heute ist es oft so, dass die Kommas uns das Lesen von Texten erschweren. Und auch wenn ein sehr bekannter Schauspieler in einer sehr bekannten Fernsehwerbung sagt: „Wir wollen (Pause) dass Sie gesund bleiben!“ so bleibt diese eigenartige Pause trotzdem ein unschöner Manierismus. Sehr viele Pausen in Sätzen werden nicht gesprochen.
Alles was Du sagst ist ja richtig.
Das Produkt das ich meine kennen Sie.
Es wäre schön wenn Sie mitmachen.
Das sind alles Sätze, die mit Komma geschrieben aber ohne Komma gesprochen werden. Nur wenn so ein Satz sehr lang wird, dann kann ich da eine kurze Atempause einbauen. Aber in der Regel sprechen wir nicht so lange Sätze. Ein geschriebener Satz, der vorgelesen werden soll, sollte nicht mehr als eineinhalb Zeilen oder 15 Wörter enthalten. Und diesen Satz spreche ich in einem Bogen durch. Am besten streichen Sie in dem Manuskript, das Sie auf der Bühne benutzen, alle Kommas weg. Dann kommen Sie gar nicht erst in Versuchung – solche komischen Pausen zu machen.

Tipps fürs Vorlesen von Reden und Ansprachen - Das Manuskript 26.03.2016

Es gibt viele Gelegenheiten, bei denen es sehr sinnvoll sein kann, alles, was man sagen will, einfach aufzuschreiben und anschließend vorzulesen.

Zum Beispiel bei sehr großen und wichtigen Anlässen, wenn Sie im Thema nicht sehr sicher sind oder wenn es auf einer Bilanzpressekonferenz auf jedes einzelne Wort ankommt.
Heute arbeitet man in vielen Unternehmen auch mit einem Teleprompter, und auch wenn das aussieht wie freies Sprechen, so muss man doch in erster Linie gut vorlesen können.
Egal ob Teleprompter oder Textblatt:
Ich beginne mit jedem Satz auf der linken Seite.
Egal, wie lang der Satz ist.
Schon seit Jahren.
Und das mit viel Erfolg.
Das hat sich bei meiner Arbeit sehr bewährt.
So wissen Sie nach einem Blick ins Publikum immer ganz genau, wo Sie weitermachen müssen. Außerdem erfasst Ihr Unterbewusstsein die Länge das Satzes intuitiv und es ist leichter die richtigen Pausen zu machen. Bevor es in die nächste Zeile geht, ist der Gedanke zu Ende, und deswegen machen Sie eine Pause.
Haben Sie keine Angst, wenn ein Gedanke kein grammatikalisch vollständiges Gebilde ist. Die Beispielsätze gerade bekämen im Deutschaufsatz rote Kreuze, weil in den Sätzen Satzteile fehlen. Aber wir sprechen eben nicht in Sätze, sondern in Gedanken. Und alles, was in einen Gedanken gehört, kommt in eine Zeile.

Tipps für schwierige Gespräche: Abstimmen 05.03.2016

Es gibt noch einen Tipp, Abstimmungen zu verbessern. Manchmal kann es sehr sinnvoll sein, die Anzahl der Alternativen um eine ungeliebte Variante zu erhöhen.

Stellen Sie sich wieder vor, Sie müssten den Termin für ein nächstes Meeting festlegen. Sie stellen zwei Termine zur Auswahl: Mittwoch 17 Uhr und Donnerstag 17 Uhr.
Und je nachdem, an welchem Termin mehr Teilnehmer Zeit haben, findet das Meeting statt. Aber auch hier haben wir wieder den Nachteil, dass die unterlegene Gruppe verärgert ist.
Warum geht es immer nach den anderen?
Auf mich nimmt mal wieder keiner Rücksicht.
Stellen Sie sich jetzt vor, Sie würden noch einen dritten Termin anbieten, beispielsweise Freitag um 17 Uhr. Das wird wahrscheinlich kaum jemand wählen. Aber wenn das Meeting am Mittwoch stattfindet, werden nicht nur die Fans vom Mittwoch zufrieden sein, sondern die, die Donnerstag gewählt haben, werden denken: Ist nicht ganz ideal, aber Hauptsache nicht Freitag. Die Stimmung am Mittwoch sollte dadurch besser sein.

Tipps für schwierige Gespräche: Abweichende Meinungen 13.02.2016

Es gehört sehr viel Mut dazu, in einer größeren Gruppe eine abweichende Meinung zu äußern.

Deswegen neigen wir alle dazu, in der Gruppe etwas zu sagen, von dem wir ahnen, dass es Zustimmung findet.
Also, ich bin auch der Meinung…
Da hat er ganz Recht…
Was du gesagt hast, finde ich klasse, weil…
Das verbindet die Gruppe, bringt dem Redner Anerkennung desjenigen, dem er zustimmt und minimiert die Wahrscheinlichkeit, Ziel eines Gruppenangriffs zu sein. Aber Diskussionen werden nun mal nur dadurch besser, dass auch abweichende Meinungen einbezogen und zumindest gehört werden. Es muss also Ziel des Gesprächsleiters sein, gerade diese abweichende Meinung allen zur Verfügung zu stellen. Deswegen sollte jede Form von Bewertung, Zurechtweisung oder Abwertung für eine Wortmeldung sofort unterbunden werden. Sonst ist das für alle das Signal, sich mit unangenehmen Meinungen zurückzuhalten. Und das Ergebnis der Diskussion wird in jedem Fall schlechter.

Tipps für schwierige Gespräche: Entscheidungen fällen 23.01.2016

Dann stimmen Sie doch einfach ab. Und die Alternative, die die meisten Stimmen bekommt, wird umgesetzt. Die unterlegene Minderheit hat eben Pech gehabt. Das sind die Nachteile der Demokratie.

Diese Sätze mögen oft fallen. Aber auch hier ist es nicht so einfach. Nehmen wir einmal an, Sie ständen vor der Entscheidung, das nächste Meeting in Frankfurt oder in Hamburg durchzuführen. Wenn Sie eine klare Priorität haben, stimmen Sie für Ihren Lieblingsort. Das ist einfach. Aber nehmen wir mal an, es wäre Ihnen egal. Die Vor- und Nachteile der beiden Städte halten sich für Sie die Waage. Da sie aber nicht als uninteressiert gelten wollen, entscheiden Sie sich….für Hamburg. Und jetzt passiert etwas Eigenartiges. Wenn Sie sich einmal für Hamburg entschieden haben, ärgern Sie sich, wenn das Meeting in Frankfurt stattfindet, auch wenn Ihnen das eben noch völlig egal war.
Es empfiehlt sich also, anders zu fragen. Drehen Sie die Frage einfach um!
Wer will auf keinen Fall nach Frankfurt?
Wer will auf keinen Fall nach Hamburg?
Jetzt zeigen die, denen es egal ist, gar nicht erst auf. Und Sie müssen sich nur für Stadt entscheiden, die die wenigsten Gegenstimmen bekommt. Die Zustimmung der Gruppe für den Veranstaltungsort ist jetzt deutlich höher, und das nächste Meeting wird einfacher.

Tipps für schwierige Gespräche: Stumme Teilnehmer aktivieren 19.12.2015

Die Erfahrung zeigt, dass bei Gruppendiskussionen immer wieder dieselben aktiv sind und ein großer Teil die schweigende Mehrheit bildet.

Damit wird der eigentliche Sinn einer Diskussion, nämlich alle auf denselben Wissenstand zu bringen, ad absurdum geführt, weil ein großer Teil der Teilnehmer nicht bereit ist oder nicht die Möglichkeit sieht, das eigene Wissen einzubringen. Sätze wie
Sag doch auch mal was!
Jetzt seid Ihr mal dran!
verstärken den Widerwillen der stummen Teilnehmer noch, sich bei der Diskussion zu beteiligen. Da es sehr wichtig ist, das ungeteilte Wissen der stummen Teilnehmer der Gruppe zur Verfügung zu stellen und da es am Ende auch darauf ankommt, dass die Teilnehmer das Ergebnis akzeptieren, die sich nicht aktiv beteiligt haben, sollte man nach Möglichkeiten suchen, diese Teilnehmer aus der Reserve zu locken.
Eine gute Möglichkeit ist ein Blitzlicht, bei dem der Diskussionsleiter in regelmäßigen Abständen kurz alle Teilnehmer fragt, ob sie noch einen Gedanken haben, der noch nicht geäußert wurde. So ist es für die, die Schwierigkeiten haben, sich in einem Wortgefecht durchzusetzen, kinderleicht dranzukommen. Und wenn sie nichts Neues beizutragen haben, dann sagen sie das kurz und knapp, und der Nächste ist dran.

Tipps für schwierige Gespräche: Diskussionen vorbereiten 28.11.2015

Eine größere Gruppe ist völlig ungeeignet, aus einer Vielzahl von Alternativen die richtige auszuwählen. Es findet sich immer jemand, der sich über das Befürworten einer ausgefallenen Idee profilieren will.

Wenn ich also ohne Vorbereitung oder mit zu vielen Alternativen in eine Diskussion gehe, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ich zu keinem Ergebnis komme. Deswegen empfiehlt sich ein Vorgehen in zwei Schritten.
Was gibt es für Ideen, das Problem zu lösen?
Welche dieser Ideen favorisieren Sie?
Vor der Diskussion habe ich also erst verschiedene Alternativen gesammelt und sie dann in einem zweiten Schritt zur Diskussion gestellt. Das kann per E-Mail, per Rundbrief, per doodle oder sonstwie geschehen. Jetzt bleiben zwei oder drei, in Ausnahmefällen auch vier Alternativen übrig. Und die kann eine Gruppe sehr gut diskutieren. Wenn ich jetzt noch einzelne Gruppenmitglieder bitte, sich auf die verschiedenen Alternativen vorzubereiten, um eventuelle Fachfragen beantworten zu können, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass am Ende der Diskussion ein tragfähiges Ergebnis steht.

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